Bremerhavener-Ruderverein v. 1889

Feb
14

Der erste Sieg und zwei 3. Plätze wurden beim Ergocup des Deutschen Ruder Clubs (DRC) Hannover am Samstag, dem 23.1. eingefahren. Die hervorragend organisierte Veranstaltung wurde dem Ruf, der ihr vorauseilte, gerecht, auch wenn wegen des Eisreigens in der Nacht zum Samstag einige Vereine auf die Anreise verzichteten. Öfters blieb mindestens eins der 12 Ergometer unbesetzt. Ebenso gelang es leider auch nur bedingt, unsere verletzungsbedingt dezimierten Staffeln zu vervollständigen. Doch dazu später.

Für unsere gerade eben nicht mehr Leichtgewichte Paul und Till im Rennen der 13jährigen und unser Ultraleichtgewicht Per (Jungen 11 und jünger) war angesichts der starken Konkurrenz und der bisherigen Leistungen das Ziel, weitere Wettkampferfahrung zu sammeln, dranzubleiben und die eigene Bestzeit zu verbessern. Dies gelang insbesondere Paul, während Till leider sogar etwas hinter seinen Möglichkeiten blieb.

Als starker Kämpfer hatte sich unser Anfänger Marvin empfohlen und er rechtfertigte seine Nominierung mit einem überraschenden 3. Platz.

Auch Quereinsteiger Thore, Junior A, konnte sich in seinem Lauf, der offiziell als Wettkampfklasse II bezeichnet war, in Wirklichkeit aber erstklassig besetzt war, behaupten. Er verbesserte seine bisherige Grundgeschwindigkeit erheblich und fuhr konstant unter 1:45/500 m, womit er sich ebenfalls den 3. Platz sichern konnte.

Höhepunkt aus Sicht des BRV war das Rennen der Mädchen unter 11 Jahre. Vom Start weg setzte sich Tomke in Führung, baute diese zeitweise auf über 10 Sekunden aus und ließ den Riesenvorsprung während der gesamten 300 m nicht mehr nehmen.

Tomkes Fertigkeiten und Stehvermögen machten es auch möglich, die Viererstaffel zu dritt zu fahren; bei ihrem 2. Einsatz auf Position 4 wäre es ihr fast noch gelungen, das Team wieder auf den 3 Platz zu bringen; 2 Sekunden fehlten am Schluss.

Der Staffel der 13-/14-Jährigen fehlten unsere großen Mädchen wirklich sehr. Um uns nach der langen Anreise einen 2. Start zu ermöglichen, bekamen wir Aro und Theo, zwei ambitionierte 12-Jährige vom DRC und von der Humboldtschule geliehen. Der Erfolg war eher ein pädagogischer: 4 Jungen aus 3 Vereinen fanden sich eigenständig zu einem Team, besprachen die Renntaktik und Wechsel und fuhren ein beherztes Rennen, mit dessen Ausgang sie erwartungsgemäß wenig zu tun hatten.

Die „Kleinen“ und Iris verfolgen gespannt die Viererstaffel der „Großen“.
staffel1staffel-fans1

 

 

 

 

 

Auf dem Treppchen:
marvin1   tomke1thore1

Okt
15

Ja, stimmt, es fehlen noch etliche Beiträge über Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften, den Hochschulmeisterschaften, dem Bundeswettbewerb im Jungen und Mädchen Rudern, ein weiteres Dutzend Siege in Leer, dann noch 8 in Hamburg  und 2 Bremer Meister, … über den Pokal bei der Rundfahrt um die Strohauser Plate, das Sommerfest, den Ferienpass, …

da rollt man einmal vor und zurück … und zack, ist Herbst.

Und weil Herbst ist, war heute Abrudern mit der Rekordbeteiligung von 34 Ruderern in 7 Großbooten, die die Geeste befuhren, und ca. 15 Landratten, die nur zum Essen kamen.

Hier zunächst das Mannschaftsfoto:

Smiley_BRV-a

 

Dez
21

Bericht von der Herbstwanderfahrt 2014 nach Bederkesa

Hinfahrt am Samstag 15.11. / Rückfahrt am Sonntag 16.11.

 

              1    dicke Steuermannsjacke

            +2    Boote (Harriersand und Pekuhn)

            +4    Pickhaken

          +12    Teilnehmer /Teilnehmerinnen auf den verschiedenen Etappen

          +43    km Ruderstrecke

 

              X    ungezählte Becher Tee und Kaffee sowie eine Unmenge Gummibärchen, Kekse, Frikadellen, Muffins und sonstige Verpflegung

 

          = jede Menge Spaß

Danke an den „großen Organisator“ für eine fast perfekte Tour – nur der einsetzende Nieselregen auf dem Rückweg führt leider zu Abzügen in der B – Note……..

 

Jörg Rogge

(Ruderwart)

Dez
21

18 Ruderer, davon 2 sogar aus Bremen angereist, versammelten sich am Abend des 14. November um 4 Vierer zu schmücken.

Nachdem an den Booten alle verfügbaren Leuchtstäbe, Lampions und beleuchtete Tierfiguren angebracht waren, gingen die Mannschaften aufs Wasser, um im Konvoi bis zum Kran der ehemaligen Rickmerswerft und wieder zurück zum Verein zu rudern.

 

Die Boote wurden wieder abgeschmückt, gereinigt und zurück an ihren angestammten Plätze gelegt.

Ein großes Lob an alle Teilnehmer, die sich unaufgefordert  bei all diesen Aktion gegenseitig unterstützten.

Nicht zu vergessen aber auch die tatkräftige Hilfe der Erwachsenen Vereinsmitglieder und der anwesenden Elternteile, die sich als Obleute, Organisatoren, Fotografen oder „Helfende Hand“ wieder zur Verfügung gestellt hatten.

 

Um 19:00 Uhr traf man sich – frisch geduscht – in der Gaststätte des Bootshauses zum gemeinschaftlichen Spaghetti-essen.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Hanke, der wie auch schon in den vergangenen Jahren das Essen für die Kinder und Jugendlichen sponserte .

 

 Jörg Rogge – Ruderwart

Sep
18

Am 13. und 14.09. ging es in Leer mal wieder zur Sache. In Abwesenheit des erkrankten Hans-Werner (und folglich auch Klaus) und trotz einiger technischer Lapsus gelang es unseren Ruderern/-innen, insgesamt 19 Siege einzufahren.
Vielen Dank an unsere Fans Karl-Heinz und Hanke für die moralische Unterstützung.
Es gewannen:
Linda, Nina, Rieke und Finn den Slalom
Nina, Yasmin, Wiebke, Finn, Paul und Ruben im Einer über 300 m
Kerstin und Nina, Ruben und Thorben und Finn und Paul im Doppelzweier über 300 m,
Kerstin, Linda, Nina und Wiebke im Doppelvierer mit Stm. Paul
Jannika und Jennifer im Einer über 1000 m
Malte im Junior A Doppelzweier, im Junioren B Doppelvierer mit Stm. und im Junioren A Doppelvierer (alles in Renngemeinschaft mit Bremer Vereinen).
Und hier die strahlenden Sieger:

Aug
21

Ein Monat ist seit unserem Jubiläums-Festwochenende vergangen und es ist Zeit, darüber an dieser Stelle zu berichten und ein Fazit zu ziehen.

 

Im November vergangenen Jahres trafen wir uns zum ersten Male im kleineren Kreise (Iris Gerlach, Birgit Varoga, Hanke Hencken, Dirk Peterson, Jörg Rogge, Ulli Temme und ich) , um eine Art Organisations-Komitee zu gründen und mit den Planungen zu beginnen. Wir waren uns bald darüber klar, dass die Durchführung eines solchen Festes uns vor große Herausforderungen stellen würde, angesichts der Tatsache, dass schon das normale „Vereinsgeschäft“ Vorstand und Helfer vollauf in Anspruch nimmt und bisweilen an’s Limit bringt. Dennoch waren wir uns schnell einig, dass wir die Chance, einerseits die Vereinsmitglieder zusammenzubringen und andererseits den Verein öffentlich darzustellen, nicht ungenutzt vorübergehen lassen sollten. So haben wir dann in sieben Sitzungen in unterschiedlicher Zusammensetzung  die Grob- und Feinplanung für den Festablauf vorgenommen und dann in die Wege geleitet, was vonstatten gehen sollte. Die vielleicht schwierigste Frage war schon die des Termins. Die Regatten sollten vorbei sein, die Ferien noch nicht angefangen haben, und dann waren da noch die Fußball-Weltmeisterschaften, deren Verlauf nicht voraussehbar war. Wir haben uns nach einigem Hin und Her entschlossen, das Fest doch auf das Endspiel-Wochenende zu legen und letztenendes hat das wohl auch nicht geschadet.

 

Was lief ab? Begonnen haben wir mit dem Begrüßungsabend. Schon dazu hatten sich erfreulich viele Ruderkameradinnen und -kameraden und Gäste angemeldet. Birgit Varoga hatte sich entschlossen, ihre „Altersklasse“ zu sich nach Hause zu laden, weil sich die Teilnehmer so lange nicht mehr gesehen hatten, und es wird berichtet, dass sie einen äußerst fröhlichen Abend hatten. Aber auch im Bootshaus ging es beim und nach dem Labskausessen fröhlich zu. Besonders erfreulich: die Gäste vom Nachbarverein „Frohe Fahrt“ kamen per Boot. Und dann unser Ehrenmitglied „Bube“ Bahr, es wird auch für die jüngeren Vereinsmitglieder anrührend gewesen sein zu beobachten, wie er sich trotz seiner Altersbeschwerden mit Hilfe seiner lieben Frau abgemüht hat, zu uns ins Bootshaus zu kommen und seine Treue zu unserem Verein zu zeigen. Unsere Vorsitzende gratulierte ihm nachträglich zum 90. Geburtstag.

 

Am nächsten Morgen der Festakt im Deutschen Schiffahrtsmuseum. Es gab nicht nur Festreden. Ein Vierer hatte sich von der Aller aus 125 km auf den Weg nach Bremerhaven gemacht und traf pünktlich zum Festakt ein. Eine glückliche Idee war es sicherlich, den in Bremerhaven aufgewachsenen und jetzt in Berlin lebenden Professor Dr. Ganten um den Festvortrag zu bitten. Es war schon ein Erlebnis, ihm bei dem frei und ohne Mikrofon gehaltenen Vortrag zuzuhören und seine Botschaft zu vernehmen, dass Bewegung die beste und rezeptfrei zu erhaltende Medizin gegen viele Krankheiten ist, eine Botschaft, die auch die unsere ist. Ein Gewinn war gewiss auch das Bläserquintett, das Lienhard Varoga zusammengestellt hatte, und das dem Morgen zu froher Abwechslung verhalf. Dazu dienten auch die Fotos aus unserem Vereinsleben, die gezeigt wurden. Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung unserer Trainer Bernd Walischewski und Peter Lange für die beeindruckende Reihe der Siege, zu denen sie Bremerhavener Ruderinnen und  Ruderer geführt haben. Gerd Nasner, der ebenfalls geehrt werden sollte, hatte seine Teilnahme leider kurzfristig absagen müssen.

 

Nachmittags am Bootshaus zunächst eine Regatta. Plan war der Kampf zweier Vierer gegeneinander, die jeweils 125 oder 250 Lebensjahre vereinigen sollten. Das war ambitioniert gedacht, hat aber letztenendes doch erstaunlich gut geklappt, denn die meisten Mannschaften kamen erstaunlich nahe an diese Vorgabe heran. Es kamen sieben Rennen zustande, viele hatten Spaß daran, und die glücklichen Gewinner konnten sich über die von Margarete und Jürgen Varoga gespendeten Gläser freuen. Ruderer und Zuschauer konnten sich über das von Birgit Varoga organisierte und vielen Rudererfrauen und -müttern auf die Beine gestellte Kuchenbüffet hermachen. Höhepunkt war dann die Taufe des Rennvierers „Firkløver“, das ist norwegisch und heißt „Glücksklee“. Vorgenommen wurde die Taufe durch unseren jetzt in Norwegen lebenden früheren Ruderkameraden Bernd Freyer und seine Frau Ann-Britt, und wie die beiden das gemacht haben, hat viele gerührt und beeindruckt. Beide hatten sich an der Anschaffung des Vierers finanziell sehr beteiligt. Abends hatten unsere Wirtsleute wieder das beliebte Grillbüffet  gestellt, das etwa 100 Besucher in Anspruch nahmen. Bis Mitternacht saß man zusammen, der Abend schloss mit einem Lichterfest und der Vorbeifahrt eines Vierers, der selbst und dessen Ruderer mit Leuchtstäben geschmückt waren.

 

Am Sonntagmorgen trafen sich über 50 Gäste zum Frühstück im Bootshaus und anschließend stiegen 21 Ruderinnen und Ruderer zum „Rudern für alle“ in die Boote. Bei noch schönem Sonnenschein ging es auf die Weser und dann verfinsterte sich der Himmel. Einige der Heinzelmännchen, von denen in einem früheren Beitrag von Iris die Rede ist, besser vielleicht Heinzelmänner, hatten mit großem Tempo die Bootsträger in den Hallen wieder eingehängt und gegen 14.30, kurz bevor der Himmel sich zu einem Wolkenbruch öffnete, lagen alle Boot wieder am richtigen Platz.

 

Denk ich nun an’s Jubiläum in der Nacht, bin ich nicht mehr um meinen Schlaf gebracht. Wir sind uns darüber im Klaren, dass man nicht alle Erwartungen erfüllen kann. Wenn wir auch den einen oder anderen angekündigten Besuch vermisst haben, so war doch insgesamt  das Echo erfreulich. Mein persönliches Fazit ist dies: Als ich vor 62 Jahren in den Bremerhavener Ruderverein eintrat, habe ich von den Älteren gelernt, was Ruderkameradschaft heißt und bedeutet. Die Vorbereitungen zum Jubiläum und seine Durchführung haben mir gezeigt, dass sie, bei allen Veränderungen, die wir erfahren haben und weiter erfahren werden, immer noch gelebt wird. Wenn wir uns das erhalten können, ist mir, bei allen Unterschieden, die uns ausmachen, bei allen Höhen und Tiefen des Vereinslebens, um die Zukunft des BRV nicht bange.  

 

Abschließend einige Fotos,  von Peter Lange, Ekkehard Schröter und mir stammend:

 

  Begrüßungsabend im Bootshaus  Festakt im Deutschen Schiffahrtsmuseum. Sportstadtrat Neuhoff überreicht einen Scheck der Stadt Bremerhaven an unsere Vorsitzende
 Präsidiumsmitglied des DRV Holger Römer gratuliert für den Deutschen Ruderverband    Unser Ruderkamerad Lutz Dirks spricht für „Bremen 82“ und die „Angaria“
  

Festliches Auditorium 

 

  Festvortrag durch Professor Dr. Ganten
 

Peter Lange und Bernd Walischewski werden für überaus erfolgreiche Trainertätigkeit geehrt 

  Nachmittags großes Kuchenbuffet in der leergeräumten Bootshalle
  Regattavorbereitungen  Regattastart durch den bewährten Starter Hanke Hencken 
 Bootstaufe durch Ann-Britt und Bernd Freyer  Große Taufgesellschaft  
  Mitternächtliche Lichterfahrt   Abschließendes „Rudern für alle“
 Uwe Welge  

 

Aug
17

Unsere diesjährige Wanderfahrt wollten wir wieder auf einem uns bis dato unbekannten Gewässer

im Osten unternehmen. Aus der lockeren Idee, das Ruderrevier der Oder zu erkunden, entwickelte

sich ein recht anspruchsvoller Routenverlauf von Schwedt an der Oder über das Stettiner Haff und

den Peenestrom bis über die Ostsee nach Stralsund.

Bereits beim Grünkohlessen 2013 buchten wir bei Sebastian die Nausikaa und den kleinen Hänger für

die 26. KW 2014. Die Mannschaft kennt sich bereits seit vielen Jahren, ist eingefahren und weist

einen guten Leistungsstand auf. Ideale Voraussetzungen, mal etwas Neues und Anspruchsvolles zu

wagen. Leider fiel kurzfristig unser Fünfter Mann aus, so dass wir als gesteuerter Dreier fuhren.

Anspruchsvoll war in diesem Falle auch die Logistik: Wir starteten am frühen Morgen in Hamburg

und transportierten die Nausikaa zum Startpunkt in Schwedt, anschließend brachten wir die

Zugmaschine und den Hänger zum Ziel in Stralsund. Mit der Bahn gelangten wir nach Schwedt

zurück.

Am Sonntag d. 22.06.2014 starteten wir auf der Westoder von Schwedt in Richtung Norden. Die

Westoder weist keine spürbare Strömung auf. Einige Kilometer stromabwärts von Schwedt wechselt

die Landschaft von Gewerbegebieten mit Kaimauern hin zu einer Stromlandschaft mit breiten,

natürlichen Flussläufen. Zur linken Hand befindet sich das deutsche, zur rechten Hand das polnische

Ufer. Häufig zweigen kleine Kanäle in Richtung Ostoder ab. Am Nachmittag erreichten wir Stettin

nach 42 km. Unser Boot durften wir am Badestrand direkt vor einer kleinen Polizeistation ablegen.

Am nächsten Tag durchquerten wir zunächst Stettin. Eine reizvolle Stadt mit zahlreichen Werften, auf

denen scheinbar wie vor 50 Jahren gearbeitet wird: Hämmer schlagen auf Stahl, überall stieben

Schweißfunken an Schiffsrümpfen entlang, ein Geruch von Teer und Rost hängt in der Luft. Einige

Kilometer nach Stettin wechselt die Oder ihren Charakter. Der Strom wird deutlich breiter und

windanfälliger. Wir trafen einige Segler auf ihrem Weg zum Haff. Unser Ziel nach 36 km: Trzebiez

(deutsch: Ziegenort in Vorpommern, der Name leitet sich von einer früher häufig vorkommenden

Fischart ab).

Am Dienstag ging es dann richtig los: Ziegenort liegt bereits am Stettiner Haff und ab dort sollte unser

Vorankommen hauptsächlich vom Wind abhängen. Gem. Wettervorhersage war mit 1-2 Windstärken

zu rechnen. Es waren aber wohl eher 3-4 Windstärken. Bei derart großen Gewässern wie dem Haff

bauen sich dann bereits recht hohe Wellen auf. Wir legten die Rettungswesten an und blieben dicht

unter Land. Da wir Gegenwind hatten, kamen wir nur langsam voran. Endlich passierten wir die

Landmarke Podgrodzie und hatten ab dort Seitenwind. Erschöpft machten wir eine Mittagsrast in

Altwarp, das sich direkt hinter der Grenze befindet. Weiter ging’s nach Ückermünde, unserem Ziel

nach 40 hart erkämpften Kilometern.

Am Mittwochmorgen mussten wir ein wenig um unsere Wanderfahrt bangen, denn an der

Ückermündung herrschten recht hohe Wellen. Allerdings auch nur dort, so dass beschlossen wurde,

weiterzufahren. Bereits aus großer Entfernung konnte man die Hubbrücke von Karnim erkennen. Sie

markiert die Einfahrt in den Peenestrom. Auf dem Peenestrom bekamen wir dann wieder starken

Gegenwind, so dass wir uns mehrere Stunden bis zu unserem Tagesziel Lassan quälten. Lassan ist ein

wunderschön am Achterwasser gelegener Ort mit 1.600 Einwohnern.

Über Nacht schlief der Wind komplett ein. Welch Wohltat! Wir passierten Wolgast und erreichten

bereits am frühen Nachmittag Kröslin: Genug Vorbereitungszeit für dasWM Spiel Deutschland / USA.

Am Freitag sollte es noch einmal spannend werden, denn es ging hinaus auf die Ostsee. Aufgrund

flacher Küstengewässer muss man sich fast 3 km vom Festland entfernen. Der Wind frischte ein

wenig auf, aber ansonsten klappte das Manöver problemlos. Wir passierten das ehemalige KKW von

Lubmin und nahmen Kurs auf Greifswald. Greifswald wird uns als lebendige Studentenstadt mit

reizvoller Innenstadt in Erinnerung bleiben.

Der Sonnabend sollte unser letzter Rudertag mit einer Tagesstrecke von 51 km werden. Da wir uns

mittlerweile als Mannschaft noch besser zusammengefunden hatten, ruderten wir die letzten Tage

bereits ohne Mittagspause. So auch am Sonnabend. Bei wunderbarem Wetter passierten wir die

Fähre in Stahlbrode und ruderten in den Strelasund. Mehrere Segelboote konnten wir hinter uns

lassen. Unser Ziel, den Stralsunder Ruderclub, erreichten wir am Nachmittag. Zufälligerweise fiel

unsere Ankunft mit dem Zieleinlauf einer Kajakregatta rund um Hiddensee zusammen. Wir hatten

großes Glück, denn direkt nach unserer Ankunft brach ein schweres Gewitter los.

Résumé: Mit Sicherheit wird uns diese Wanderfahrt in wunderbarer Erinnerung bleiben. Für das

nächste Jahr haben wir bereits eine ähnliche Fahrt ins Auge gefasst. Man muss sich jedoch der damit

verbundenen Gefahren bewusst und im Notfall bereit sein, die Fahrt abzubrechen.

(Teilnehmer: Kai Daniels, Timo Dettmann, DirkWengler, Dirk Behrends)

Dirk Behrends

Jun
01

Auf der Bremer Regatta und auf der Jungen- und Mädchen Regatta konnten jeweils 2 Siege errungen werden. Malte im Einer, Knud in Renngemeinschaft im Achter, Finn im Einer über 2500 m und Linda im Einer auf dem Slalomparcours.

Geprägt war das Regattawochenende einerseits von Regen, Starkwind mit Sturmböen und folglich einer zunehmenden Matschtiefe, so dass der Spaß etwas verloren ging. Dank Hankes Spende konnten wir uns eine Zeltburg leisten und Dank des bewährten mobilen Kakaokommandos auch einen Hauch von Gemütlichkeit wahren. Dank an die Eltern für Kuchen und Heißgetränke und vor allem an Ina, Lieselotte und Thomas für die Unterstützung beim Aufladen  und beim Rücktransport.

Leider  waren andererseits die Junioren von einer Krankheitswelle erfasst: Jannika konnte gar nicht erst antreten, Bjarne musste bereits in seinem ersten Rennen Tribut zollen und Malte erwischte es in seinem zweiten Rennen, in dem ihm zwar noch eine achtbare Zeit, aber “nur noch” der dritte Platz gelang. Die weiteren Rennen mussten dann ebenfalls abgemeldet werden.

 Impressionen:

Leidensfähigkeit war gefragt beim Start für die Langstrecke. Hier debütierten unser Jungen- und unser Mädchenvierer Jahrgang 2000/2001. Sie schlugen sich gut, doch alles andere als ein letzter Platz  hinter Gegnern mit 2-3 Jahren Erfahrungsvorsprung  wäre eine Riesenüberraschung gewesen.

Finn gewann im Einer der Jungen des Jahrgangs 2002.

 

 Die Atmosphäre im Boots- und Zeltlager kann mit heiter bis matschig beschrieben werden.

 

 

 

Okt
26

Am 20.10. wurde die Saison auf dem Wasser gewürdigt und scheinbar beendet.

Wir begannen mit diversen Rennen mit teilweise sehr knappem Ausgang wie hier der Vorlauf im Junioren Einer, den Nick knapp für sich entschied, während er im Endlauf Malte den Vortritt lassen musste.

Im Familienzweier gewannen Stolbergs ähnlich knapp vor Mutter und Sohn Fehr.

Auch im Würfel-Vierer betrugen die Abstände zwischen 1. und 2. in beiden Läufen weniger als 2 Sekunden. Gut gewürfelt und gut gerudert!  Schnellste Mannschaft waren Lennart, Bennet (beide JuM), Matthias (Masters) und Nick (JunB).

Im Anschluss wurde durch Frau Gaida vom AFZ der mit u.a. mit WIN-Mitteln aufgepeppte Fitnessraum feierlich eingeweiht und die beiden neuen Boote getauft.

Stefi taufte  “Langundbreit”, ein Skiff, das schmaler und länger  als Extrabreit  und insbesondere für ambitionierte Breitensportler =  ehemalige Rennruderer gedacht ist. Fassungsvermögen: bis 130 kg. Förderung durch KSB+Sparkasse.

Beke taufte im Namen der Familien Varoga und Schütz das neue Trainerboot auf den Namen “Schinderhannes”.

Okt
26

In zwei  Trainingslagern haben sich unsere Ruderer auf die kommende Saison vorbereitet.

Nick, Hendrik, Bjarne und Malte (von 4 nach 1)

fuhren deshalb für eine Woche nach Osnabrück, um dort unter Ulis Anleitung vor allem an der Technik und an der Teamarbeit zu feilen.

8 der zu diesem Zeitpunkt 11, jetzt 12 Nachwuchskinder (alias „Kampfkatzen“)

hielten sich für drei Tage in unserem Bootshaus auf.  Iris wurde  bei der Aufsicht zeitweise von Hanke, Franzi und Ekki unterstützt.  Neben intensivem  Kleinboottraining mit Videoanalyse standen theoretische Einheiten auf dem Programm. Außerdem konnte ein bisschen Werterhaltungsdienst abgeleistet werden.  Und nach der Geräuschkulisse scheint auch der Spaß nicht ganz auf der Strecke geblieben zu sein.

 

Danke für Unterstützung und Toleranz.

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >>