Bremerhavener-Ruderverein v. 1889

in einem durchwachsenen Sommer bescherten uns die 17 Ferienpass-Kinder und – Jugendlichen.

Sie wurden vom 1.8 bis 5.8. betreut von insgesamt 6 erwachsenen und 6 jugendlichen Mitgliedern des BRV, die sich angesichts der guten Wetterbedingungen gleich am ersten Tag ohne vorherige Trockenübungen aufs Wasser trauen konnten.

In manchem Vierer saßen 4 Anfänger, aber Wind und Strömung waren mit uns und Kinder lernen ja schnell, … dachten wir.

In der Tat schaffte es über die Hälfte der Teilnehmer am Ende der Woche sogar, einen Einer mehr oder weniger sicher zu beherrschen. Niemand wurde deshalb nass, weil er kenterte, und doch wurde eine Mannschaft ziemlich nass. Das war die Mannschaft von Hanke, die mit triefenden T-Shirts und einer Handbreit Wasser ÜBER dem Kiel zurück zum Steg kam, nachdem sie sich eine Spritzschlacht geliefert hatten.

Uhlenbusch,  unser neues Universal- und Rettungsboot, dümpelte selbst am Freitag, als jede Menge Skiffs auf dem Wasser waren, nur müde vor sich hin und wurde schließlich von Iris und Jannika mit einem Lalü-Lala-Pseudoeinsatz für das lange Ausharren belohnt. Die vermeintlichen Opfer (schon wieder Hankes Vierer) hatten sich aber mittlerweile schon mit Bordmitteln aus dem Schilf befreit und wehrten sich energisch dagegen, abgeschleppt zu werden.

Flugs wurde das Drehbuch umgeschrieben und „Prinzessin Jannika“ präsentierte sich majestätisch-dezent winkend im Vorbeifahren dem auf dem Steg herumstehende Volk, in das sich mittlerweile auch noch Eltern, Omas und Passanten gemischt hatten.

In den Vierern mangelte es manchmal noch ein bisschen am Gleichtakt, aber Ausbilder und Bootsmaterial sind ja hart im Nehmen. Vielleicht hätten wir aber auch die Video-Analyse ernster nehmen und besser die technische Umsetzung als modische Aspekte („Nasse T-Shirts kleben echt voll auf der Haut!“) begutachten sollen?!

Unser Gesamteindruck war, dass es allen zumindest ein bisschen gefallen hat. Wir merkten dies an Kommentaren, wohlgemerkt beim Aussteigen aus dem Boot, wie „Schon 16 Uhr? Och, Männo, dann schaff ich ja heute kein zweites Mal mehr …“ oder an der Tatsache, dass bei den Eltern auf „Nächste Woche richtig weitermachen“ gedrängt wurde.

Dank an die Erwachsenen: Hanke, Klaus, Angelika, Sabine, Beke, die Jugendlichen: Charlotte, Fabian, Feenke, Henrik, Jannika und Nick, Tjale, dass sie den „echten“ Ferienpasskindern so manches Mal den Vortritt gelassen hat, und Dirk und Matthias, die das ganz große Chaos bei der Materialschlacht verhindert haben und die Folgen beseitigen werden.

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